Feb 13

TuS Esens – SV Warsingsfehn 23:21 (11:8)

Dem SV Warsingsfehn fehlt das Glück

Erneut musste sich der SV Warsingsfehn unglücklich geschlagen geben. Wieder einmal fehlte die Treffsicherheit im Angriff bei einer starken Defensivleistung. Hauptkritikpunkt der gesamten Partie war aber der Untergrund, der fast irregulär glatt war. Aus Angst vor Verletzungen wurden Einzelaktionen oder Gegenstöße nur sehr zurückhaltend angegangen, was einen kontinuierlichen Spielfluss in den Fehntjer Reihen kaum zuließ. Des Weiteren trat Warsingsfehn nur mit acht Spielern ohne gelernten Torwart an. Der mit einer Erkältung geplagte Timo Skottki war allerdings bereit ins Tor zu gehen, wo er eine tadellose Leistung darbot.
Das Spiel selber plätscherte mit gemächlichem Tempo dahin. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Über 2:2, 6:6, 8:7 kamen die vollbesetzten Gastgeber aus Esens zu einer 11:8 Führung. Sehr körperbetont nutzten die Gäste den ihnen bekannten, rutschigen Untergrund und warfen kurz vor dem Seitenwechsel eine Drei-Tore-Führung heraus.
Halbzeit zwei zeigte einen ähnlichen Verlauf. Mit 12:11, 16:15, 20:19 blieb es die gesamte Partie sehr eng und spannend. Dem immer wieder durch seine Mannschaftskameraden zu Würfen aufgefordertem Benjamin Freerks gelangen zwölf Tore, die abschließend aber wieder nicht ausreichen sollten. Mit einem 23:21 Endstand verließen acht Fehntjer erhobenen Hauptes das Parkett. Nur die Gastgeber zeigten sich in bekannter Manier und beschwerten sich bis nach dem Schlusspfiff hinaus über den souverän alleine pfeifenden Sportkameraden Herbold aus Wilhelmshaven, der bereits vor Anpfiff den glatten Untergrund anmahnte und stets besonnen und schlichtend agierte.

Spieler: Andreas Freerks (1), Benjamin Freerks (12), Marc Freerks (5), Eric Hesse, Max Markus, Chris Ortschikowski (1), Timo Skottki, Mark Wagener (2)

geschrieben von Mark Wagener

Feb 07

SV Warsingsfehn – SG Moorsum 21:27 (6:13)

Starke zweite Halbzeit konnte Niederlage nicht verhindern

Eine unglückliche, aber deutlich verdiente Niederlage kassierte der SV Warsingsfehn gegen den Tabellennachbarn SG Moorsum.
Gerade zu Beginn der Partie lief bei den Gastgebern fast gar nichts zusammen. Aus einer gut sortierten Abwehr, mit einem stark aufgelegten Rückhalt Kai Maschke im Tor, war man im Angriff nicht in der Lage, die sich bietenden Situationen mit Torgewinnen abzuschließen. Über ein 3:3 konnten sich die Gäste bis auf ein 5:11 absetzen. Nur sechs erzielte Tore in der ersten Halbzeit sprechen für sich. Die 13 Gegentreffer in Durchgang eins durch die routinierten Gästen waren hingegen in Ordnung und ließen für die zweite Halbzeit noch einen Funken Hoffnung.Durchgang zwei begann allerdings zunächst wie die erste Hälfte. Moorsum baute den Vorsprung schnell bis auf 9:19 aus und die Fehntjer ließen die ersten Köpfe hängen. Nachdem Thomas Müller mit einer Verletzung ausschied, verließ Andreas Freerks das erste Mal den Trainerposten auf der Bank und brachte neuen Schwung. Langsam kämpfte Warsingsfehn sich wieder in Schlagweite. Über 16:21, 19:24, 21:25 reichte es am Ende leider doch nur zum 21:27 für die SG Moorsum, die ihren Stiefel ohne Hektik runterspielten und die Führung zur Halbzeit im zweiten Durchgang nur zu verteidigen brauchten.
Gerade das Fehlen des besten Fehntjer Toschützen Benjamin Freerks machte sich über die gesamte partie bemerkbar. „Einfache“ Tore aus dem Rückraum waren nur selten zu sehen, und Warsingsfehn musste sich jeden Treffer hart erarbeiten.

Torwart: Samuel Gärtner, Kai Maschke
Spieler: Sören Eickhoff (5), Andreas Freerks (2), Marc Freerks (5), Eric Hesse, Nick Janssen, Eugen Litau (7), Max Markus, Thomas Müller (2),Timo Skottki

geschrieben von Mark Wagener