TuS Esens – SV Warsingsfehn 23:21 (11:8)

Dem SV Warsingsfehn fehlt das Glück

Erneut musste sich der SV Warsingsfehn unglücklich geschlagen geben. Wieder einmal fehlte die Treffsicherheit im Angriff bei einer starken Defensivleistung. Hauptkritikpunkt der gesamten Partie war aber der Untergrund, der fast irregulär glatt war. Aus Angst vor Verletzungen wurden Einzelaktionen oder Gegenstöße nur sehr zurückhaltend angegangen, was einen kontinuierlichen Spielfluss in den Fehntjer Reihen kaum zuließ. Des Weiteren trat Warsingsfehn nur mit acht Spielern ohne gelernten Torwart an. Der mit einer Erkältung geplagte Timo Skottki war allerdings bereit ins Tor zu gehen, wo er eine tadellose Leistung darbot.
Das Spiel selber plätscherte mit gemächlichem Tempo dahin. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Über 2:2, 6:6, 8:7 kamen die vollbesetzten Gastgeber aus Esens zu einer 11:8 Führung. Sehr körperbetont nutzten die Gäste den ihnen bekannten, rutschigen Untergrund und warfen kurz vor dem Seitenwechsel eine Drei-Tore-Führung heraus.
Halbzeit zwei zeigte einen ähnlichen Verlauf. Mit 12:11, 16:15, 20:19 blieb es die gesamte Partie sehr eng und spannend. Dem immer wieder durch seine Mannschaftskameraden zu Würfen aufgefordertem Benjamin Freerks gelangen zwölf Tore, die abschließend aber wieder nicht ausreichen sollten. Mit einem 23:21 Endstand verließen acht Fehntjer erhobenen Hauptes das Parkett. Nur die Gastgeber zeigten sich in bekannter Manier und beschwerten sich bis nach dem Schlusspfiff hinaus über den souverän alleine pfeifenden Sportkameraden Herbold aus Wilhelmshaven, der bereits vor Anpfiff den glatten Untergrund anmahnte und stets besonnen und schlichtend agierte.

Spieler: Andreas Freerks (1), Benjamin Freerks (12), Marc Freerks (5), Eric Hesse, Max Markus, Chris Ortschikowski (1), Timo Skottki, Mark Wagener (2)

geschrieben von Mark Wagener

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